Schlagwort: Michael Pauen

Wie objektiv können wir sein? – Schnädelbach bei Scobel extra

Denken kann in guten Fällen eine höchst berauschende Droge sein, ein Kick wie ein Stromstoß bei der Begegnung eigener Ideen mit dem ‘Göttlichen’ im intellektuellen Rausch. Gern zog sich der Mensch dazu auch schon vor langerlanger Zeit psychoaktive Substanzen aus der Natur als Starthilfe rein, etwa in Form des süffigen “Soma”, wie die indogermanischen Nomaden…

2008er Philosophie-Nachlese

Die Zeiten waren schon mal schlechter für die öffentliche Rezeption philosophischer Themen und Weltinterpretationen. So findet sich im rückblickenden Jahresranking 2008 auf Platz 1 der SPIEGEL-Sachbuch-Bestsellerliste das smalltalktaugliche Philosophie-Einsteigerbuch “Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?” von Richard D. Precht (SZ-Rezension von Jens-Christian Rabe) – immerhin vor einem TV-bekannten Wandervogel und einer altersweise…

Versagt die Philosophie?

Denker-Gehirn

Wenn der Berg ruft, schweigen die Medien, und so musste ich den letzten Scobel-Pflichttermin nun via 3sat-Mediathek nachholen, was wie erwartet einigermaßen lohnend war. Es ging in der Gesprächsrunde mit Julian Nida-Rümelin und Wolf Singer um die weltweit mit Leidenschaft diskutierte Frage, ob die Philosophie ihre Deutungshoheit hinsichtlich komplexer menschlicher Bewusstseinsprozesse an die Neurobiologie als…

Was ist der Mensch?

Michael Pauen – Die Entdeckung der Natur des Geistes Wer von der Modernen Philosophie erwartet, dass sie uns (momentan) plausible Sichtweisen für immer komplexer werdende Welt- und Sinnzusammenhänge und somit Modelle des “Mensch-Seins” anbietet, dem liefert dieses Buch Gedankenfutter satt. Die Ergebnisse der Neurobiologie und aktuellen Hirnforschung stellen unser Menschenbild in Frage – die “Seele”…