Vom Sinn der Arbeit

Der von mir hochgeschätzte, kaum bekannte Schweizer Autor Ludwig Hohl (1904 – 1980), von dem hier schon öfter die Rede war, hat in seinen “Notizen” dem Thema Arbeit ein ganzes Kapitel gewidmet.

Ludwig Hohl 1945

Ludwig Hohl 1945

Er antizipiert  in seinen assoziationsreichen Reflexionen den Wandel der subjektiv-intentionalen und gesellschaftlichen Qualitäten dieses Begriffs und findet in der Dialektik seiner ‘existenzialistischen Transzendentalphilosophie’ folgende Essenz als Trost für alle, die sich nach dem Sinn ihres Tuns fragen.
So ‘nebenbei’ formuliert Hohl, der sich meines Wissens nicht näher mit der buddhistischen Philosophie beschäftigt hatte, damit auch einen zentralen Aspekt des ‘Karma’:

“Arbeiten ist nichts anderes als aus dem Sterblichen übersetzen in das, was weitergeht.”

aus: Ludwig Hohl – “Die Notizen oder von der Unvoreiligen Versöhnung”
Suhrkamp Verlag, 834 Seiten

wf

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