Texterl zu ‘Heimat’

Heimat ist immer der Inbegriff des Verlorenen. Es lohnt sich von ihr nur als von einem Mangel zu sprechen, und am besten verstehen sich die Menschen, wenn sie sich alle als Heimatvertriebene anerkennen, davongejagt aus den künstlichen Paradiesen ihrer gehissten Ideale und deklarierten Werte.

Roger Willemsen


Instrumentalmeditation
Johannes Enders– Saxophon
Achim „Wotan“ Juhl – Bass
Werner Friebel – Gitarre, ©

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Der Stoff aus dem der Kosmos ist

“Wer weiß, was der Alte sich da ausgedacht hat…” staunt Harald Lesch am Ende seines wie immer lockeren und dabei gehaltvollen Vortrags über das bisher bekannte Universum, über dessen “Flächigkeit”, die dunkle Energie, den Vorhang der kosmischen Hintergrundstrahlung und Anderes, was die Astrophysik über unseren Kosmos heute als glaubhaft oder zumindest wahrscheinlich annimmt (Februar 2010, Deutsches Museum München).

In unserem neugierigen “Was können wir erkennen?”, “Wie sind die Dinge (an sich) beschaffen?” und “Wie hängt was zusammen?” sind wir weit davon entfernt, aus unseren epistemologischen und ontologischen Verwirrungen, Denkweisen und vorläufigen Annahmen real stimmige Weltbilder ableiten zu können, so dass es jedem Freund des Philosophierens gut zur Denke steht, sich immer wieder mal das Malheur unseres Wenig-Wissens einzugestehen. Weder das ganz Kleine noch das ganz Große erschließt sich unmittelbar unserer Sinneswahrnehmung, so dass wir auf schlaue Theorien und darauf aufbauende Experimente (wie am CERN) angewiesen sind, um wenigstens ein paar Bedingungen unseres Daseins einigermaßen verstehen zu können.

Zu dieser Art naturwissenschaftlicher Aufklärung gehört auch Brian Greenes Astrophysik-Klassiker “Der Stoff aus dem der Kosmos ist”, zu dem Florian Freistetter auf “Astrodicticum simplex” gerade eine Rezensions-Reihe geschrieben hat, und zwar so verständlich und ausführlich, auf die einzelnen Buch-Kapitel eingehend, dass auch ein interessierter Astrophysik-Laie wie ich dabei nicht ganz neben der Kappe steht und Lust auf die Lektüre bekommt (schon bestellt).

Und den Hinweis auf das eingangs erwähnte und thematisch ergänzende Video fand ich auch bei ihm – reich ich hier gern weiter:

(Wenn das Video nicht angezeigt wird, hier klicken!)

Brian Greene: Der Stoff, aus dem der Kosmos ist: Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit
Goldmann TB, 640 Seiten – ISBN-13: 978-3442154876

wf

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