Darwin Award für Idioten

Im Gegensatz zu vielen Skeptikern bin ich doch eher optimistisch, was die Weiterentwicklung der Menschheit anbelangt. So scheint mir der Anteil der Idioten auf dieser Welt in den letzten Jahren von 96% auf 95% gesunken zu sein. Das mag auch mit daran liegen, dass sich eine zunehmende Anzahl selbiger freiwillig vom Acker macht, in der Hoffnung, posthum den Darwin Award für das Ausscheiden aus dem Gen-Pool der Menschheit zu erhalten.

Darwin_AwardDieser Preis wird seit 1994 von der Stanford University in Kalifornien verliehen; unter der Projektleitung der Molekularbiologin Wendy Northcutt, die auch die Autorin der Darwin-Award-Bücher ist und zur Bedingung der Preisvergabe sagt: „Er wird im Gedenken an Charles Darwin an Menschen vergeben, die den menschlichen Gen-Pool dadurch verbessern, dass sie ihr eigenes Leben als ultimatives Opfer darbringen. Gewinner des Darwin Awards eliminieren sich selbst auf außergewöhnlich idiotische Weise und erhöhen dadurch die Chancen eines langfristigen Überlebens unserer Spezies.“
Allerdings wird unter Darwin-Award-Fans recht heftig diskutiert, ob jemand, der lebende, eigene Kinder besitzt, überhaupt den Preis gewinnen kann – da ja die „Idiotie-Gene“ des Unglücklichen in seinen Nachkommen weiterleben.

 

Hier die offiziellen Vergaberichtlinien::

1. Der Preisträger muss aus dem Genpool ausscheiden, also sterben oder unfruchtbar werden.

2. Es muss eine außergewöhnlich dumme Fehleinschätzung der Situation vorliegen.

3. Der Preisträger muss sein Ausscheiden selbst verschuldet haben.

4. Der Preisträger muss zurechnungsfähig (aber nicht unbedingt nüchtern) sein.

Kleinkinder sind ausgeschlossen.

5. Das Ereignis muss nachweislich stattgefunden haben.

 

Viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung!

wf

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  1 comment for “Darwin Award für Idioten

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