Schlagwort: Markus Gabriel

Spekulatives zum “Bewusstsein”

gehirn

sowie ein lockeres Interview mit David Chalmers und ein wenig Theorie-Futter Wenn der Mensch etwas nicht so richtig versteht, bedient er sich ganz gern einer anschaulichen Metapher, manchmal auch eines Märchens, um einen Sachverhalt vorstellungskompatibel zu machen, zumal ja bekanntlich Begriffe ohne Anschauung leer sind. So ist das auch, wenn wir von einem “hellen Kopf”…

Kleine Phänomenologie des Sommerlochs

Ach, wie zuverlässig gemütlich war doch früher das Sommerloch als Hort der informationellen Langeweile, wenn in den Medien olle Kamellen aus’m Archiv neu augetakelt und ein paar Promi-Affären fingiert wurden, wenn die Wiederholungsschleifen des “Tatort” zum Biergartenbesuch drängten, wenn die eine oder andere Ente im Sommerloch dümpelte und die parlamentarischen Hinterbänkler am Rand hockten und…

Tatsächlich, die Wahrheit liegt in der Mitte

Mal ehrlich: wie hat euch der letzte Philosophie-Vortrag gefallen, den ihr besucht habt? Zu dröge, zu abgehoben, zu trocken-akademisch? Dass es auch anders geht, nämlich witzig, ironisch und mit anschaulichen Gedankenexperimenten aus dem Lebensalltag, zeigt “das spekulative Wunderkind” Markus Gabriel hier auf einem Philosophy Slam an der Uni Bonn. Unter dem Vortragstitel “Was ist Wahrheit”…

Das Internet als Meta-Mem und ‘Ding an sich’

Wie tiefgreifend das Internet unsere Weltgesellschaft, unsere Politik, Warenwirtschaft, Informationsverbreitung, Bildungsarbeit und Kultur verändert beziehungsweise schon verändert hat, zeigt sich auch daran, dass die Diskussion darüber mittlerweile an allen Stammtischen angekommen ist. Das mag ein Zeichen für den prinzipiellen partizipatorischen Charakter dieses sowohl passiv als auch aktiv nutzbaren Mediums sein, ist aber auch ein Ausdruck…