Texterl zu ‘Heimat’

Heimat ist immer der Inbegriff des Verlorenen. Es lohnt sich von ihr nur als von einem Mangel zu sprechen, und am besten verstehen sich die Menschen, wenn sie sich alle als Heimatvertriebene anerkennen, davongejagt aus den künstlichen Paradiesen ihrer gehissten Ideale und deklarierten Werte.

Roger Willemsen


Instrumentalmeditation
Johannes Enders– Saxophon
Achim „Wotan“ Juhl – Bass
Werner Friebel – Gitarre, ©

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Folk-Jazz & Balkan-Grooves – und manchmal ein Einfall

Leider fehlte mir diese Woche die Zeit, für euch hier wieder etwas einigermaßen Interessantes und Denkwertes leicht abseits der Mainstream-Geplappers zusammenzubasteln, so dass ich euch eigentlich nur mit dem Verweis auf das Interview “Manchmal kommt dann ein Einfall” übers kalte Wochenende ‘abspeisen’ wollte. Ein lockeres Gespräch, das die Redaktion von ZEIT CAMPUS mit dem Philosophen Axel Honneth über den “Sinn” von akademischer Philosophie und auch dessen Verhältnis zu Sloterdjik geführt hat (via).

Aber dann kam mir doch noch der Einfall, über einen meiner organisatorischen “Zeitfresser” hier kurz was loszuwerden und auf diesem Weg zumindest auch die Blogleser aus unserer Region einzuladen, sich heut Abend mit mir und anderen Musikfans am fetzigen Live-Sound des “Orchestre Europa” zu wärmen, das ab 20.00 Uhr im Schongauer Konzertsaal “Ballenhaus” (Stadtmitte) auftritt und eine spannende Fusion aus Zigeunermusik, Folk aus Mazedonien, Bulgarien und Spanien, einem Schuss Latin und amerikanischem Jazz auf die Bühne bringt.
Wir haben die fünf Jungs nicht nur eingeladen, weil sie an ihren Instrumenten (Gitarre, Geige, Akkordeon, Bass und Percussion) so virtuos und spielfreudig sind, sondern auch, weil in ihren Stückerln, teilweise Eigenkompositionen, die gemeinsamen Roots der europäischen und amerikanischen Musiktradition hörbar sind und durch moderne Interpretationsweisen lebendig werden. (Den Violinisten Jörg Widmoser kennen vielleicht einige von euch auch als Bandleader des “Modern String Quartett”.)

Von München oder Augsburg aus wär’s ja grad a Stund bis nach Schongau und die Blogleser, denen es dann doch zu weit ist, seien mit einem Live-Video getröstet:

(Wenn das Video nicht angezeigt wird, hier klicken!)

Konzertinfo

wf

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