Kontrapunktierte philosophische Melodie-Dialektik und zirkuläre bitonale Harmonik im Jazz

Sommernachmittag, leicht angetrunken

    Achim “Wotan” Juhl – Bass
    Werner Friebel – Gitarre, ©

Sommernachmittag, leicht angetrunken

Der Nachmittag wiegt sich
lasziv lässig lächelnd
an mir vorüber / flimmert
nonchalant den Brudergruß,
zieht sich ein paar Wölkchen
durchs Hirn … träumt …

vielleicht von
women on the rocks
und brennt mir seine Geilheit
unter die heiße Haut

wf

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Weißt du eigentlich, wie grottenschlecht das Texterl ist? Davon fühlte sich dein “Dichterkollege” M. Kehle so angewidert, dass ers gleich in sein Blog kotzte. Und schreib doch bittschön auch deine Literaturkritiken so, dass es diesem Herrn und anderen “Kritikkritikern” nicht schon bei jedem leisen Hauch von Ironie den Denkerhut wegbläst. Zur Not machst halt immer schon nach’m ersten Satz ein Smiley, denn auch für die meisten deutschen Lese- und Dichter-Michel gilt die alte Journalistenwarnung:
“Ironie / versteht der Leser nie.”

Wie schwierig es ist, das Changieren zwischen Ironie und Ernsthaftigkeit in der Literatur zu erkennen, zeigt die jahrzehntelange Diskussion über den ironischen Gehalt im Werk Thomas Manns. Wenn sich die semantischen Bezugssysteme der Sprachspiele/ Metaphern nicht aus dem Textumfeld oder dem psychologischen Setting der Figuren erschließen lassen, bleibt manchmal nur die (geistreiche) Spekulation.
Hier was Erhellendes zur Ironieforschung am Beispiel Thomas Manns:
http://www.uni-bielefeld.de/lili/personen/seiler/drucke/ironie/forschung.html

Wie gefährlich Ironie auf dem politischen Glatteis sein kann, erzählt Peer Steinbrück hier im aktuellen SZ-Interview:
http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/340/499616/text/

Kennst mich noch, WF? Bin jetzt erst als relativ neuer Liker der Philo-Schnipsel über das Facebookposting https://www.facebook.com/philo.Schnipsel/posts/622237367795803 hierher gekommen und gerade auf meiner ersten Entdeckungsreise durch dieses Blog und muss schon sagen: hier gehts ja mitunter heiter zu und so erfrischend gar nicht monothematisch wie in den meisten anderen Ecken der Bloggeria. Scheinen ja doch etliche “zeitlose” Beiträge hier zu finden sein, die sich so nach und nach zu lesen lohnen. Und vielleicht den einen oder andern Senf dazu zu geben. Ah ja, und noch ein Chapeau! für die Musikauswahl unter “Jazz”.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist für mich allerdings die große Spaltenbreite der Artikel mit den langen Zeilen.

Besten Sommernachmittagsgruß, Claus (nicht “leicht angetrunken”)