Die Trolle bekommen Besuch vom Elfchen Philosophia

Nachdem der deutsch-isländische Autor und Trollologe Björn Eriksson hier kürzlich ein von ihm belauschtes Gespräch isländischer Trolle veröffentlicht hatte, sind die auf diesen Blog aufmerksam geworden und verfolgen nun regelmäßig mit der Neugier freier Geister, was sich über die Spiele der Wesen hier so in Erfahrung bringen ließe.
Gerade haben sie sich über das Gedankenspiel von Scobel und Schnädelbach amüsiert, denn mit den Rentieren und dem Soma kennen sie sich ja nun wirklich aus und sie hätten allerlei unerhörte Geschichten dazu erzählen können. Aber weil Trolle manchmal glauben, dass es sie in Wahrheit gar nicht gibt und, ja, dass die Wahrheit selbst nur Anschein sei und Trollerei, verabscheuen sie jedes Besserwissenwollen und stellen lieber Fragen – etwa die, ob sich in der Welt der Wesen Sein & Sinn nur nach der Konstruktion von Dualismen entfalte. Kann das Elfchen Philosophia Ihnen helfen?
Trolle von John Baur, Texte Björn Eriksson

be & wf

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soso wird also hier das philosophische sommerloch gestopft ;-)

Sein oder Sinn ist das selbe, denn alles was ist hat SINN. Die Welt – also auch die der “Wesen” ist im Sein Und weil dualismen – Sein & Schein sind, kann sich daraus als einziges entfalten, das das ALLES EINS ist. Der sogenannte SCHEIN ist das geschenk der dummheit (Illusion), die es uns ermöglicht selbst zu erfahren das wir SCHEINBAR vergessen haben.

huch – das war mal entlich eine herausvorderung ;)

Danke wf?!

Bitte erklär mir doch mal das:

NICHT-SEIN….??!
(ich sage IDEOTISCH – ist doch Logisch, wie willst du was erklären was es nicht gibt?!)

Die Illusion kann als Fehlinterpretation der Sache ausgelegt werden,
die manche sogar, nach erkenntniss, also richtigstellung wissentlich
abgelehnt wird, aus welchem grund auch immer.
Das würde ich dan als Blasphemie bezeichnen, oder ??!

Es gibt nur das was ist – SEIN
das ist so wie es ist und Basta.
Da Wahrheit berechenbar ist und einer ordnung folgt,
weil sie ja SEIN IST,
Ist es ein leichtes den SCHEIN vom SEIN (also fehlinterpretationen)
zu eerkennen. Was ich damit sagen will ist:

Wer SEIN Kopf benützt und WISSEN WILL was SEIN IST,
wird dies erfahren, wenn er nur lange genug drann bleibt.
Wer seine Intuition als “scheinwerfer” benutzt sieht die SACHE bestimmt
schnell in ihrer tatsächlichen eigenschaft, aus von mir aus
verschiedenen Blickwinkeln.

Nur wenn EINE Sache aus verschiedenen “Blickwinkeln” betrachtet werden kann, ist es immer noch die gleiche sache.
Und es hat sicher seinen sinn, dass das SEIN aus unentlich vielen perspectiven betrachtet werden kann, die dann differente “SINNE” ergeben können. Jedoch bleibt es SEIN und macht SINN.

“Its Evolution Baby” (song von PearJam)

Erkennt man das sEIN, also was IST, sieht man etwas von GOTT ^^

@freedalive
Es heißt: „Der Philosoph sagt, er weiß nicht, was Wahrheit ist. Der Theologe sagt, Wahrheit ist das, was er sagt.“
Eine subjektive Empfehlung für eine allgemein verständliche Annäherung an die Begriffe Sein, Nichtsein, Schein und Sinn:

Was Sein und Nichtsein ist, wurde schon vor über 3000 Jahren definiert. Das geht in etwa so:

„Dreißig Speichen führen zu einer Nabe. Am Nichts daran liegt Brauchbarkeit.
Man formt aus Ton Gefäße. Am Nichts darin liegt Brauchbarkeit.
Man durchbricht Wände mit Fenster und Türen. Am Nichts darin liegt Brauchbarkeit.
Darum: Sein bringt Besitz. Nichtsein bringt Brauchbarkeit.“

Und was ist Schein?

Ich erinnere an die Geschichte Albert Einsteins von jenem Menschen, welcher in einem Container ohne Fenster war, und einen Ball in der Hand hielt. Am oberen Ende des Containers befand sich ein Haken, an dem ein Seil befestigt war. Ein Fabelwesen ergriff dieses Seil und zog den Container beschleunigt durch das Universum. Da verspürte der Mensch im Container Gewicht und sein Ball flog immer nach unten auf den Boden, so oft er ihn auch losließ. Der Mensch im Container erkannte, dass er einer Gravitation ausgesetzt ist. Wir aber wüssten, dass Ball und Mensch einer Beschleunigung ausgesetzt sind – wenn wir nicht eben jene wären, die sich auch im fensterlosen Container befinden.

Und Sinn? Subjektiver Sinn entsteht aus Nutzung des Seins, z. B.:

„Der Tölpel glotzt, wenn er zum Gastmahl kommt,
murmelnd sitzt er und mault.
Hat er sein Teil getrunken hernach,
so sieht man, welches Sinn er ist.“

Mein „Blickwinkel“ daher: Bleiben Sie unbedingt dran, Theologe, und benutzen Sie weiterhin Ihre Intuition als „Scheinwerfer“ zur Entwicklung Ihrer persönlichen Sinnlichkeit, um der SACHE willen.
Basta.