Das Meta-Mem
Ah, was für ein tiefes, archaisches Wohlgefühl, abends am Feuer zu sitzen, von den flackerschattenden Flammen und den knisternden Funkenmonaden der biochemischen Banalität deines Daseins entrückt…
Ja, am Anfang war das Feuer, erst mit ihm kamen die Götter & die Philosophie, das Singen & Tanzen, Auschwitz & Woodstock, die Liebe & die Atombombe.
Und wenn der erste Schimpanse sich einst die währende Glut mit dir teilt, sag ‘Bruder’ zu ihm…
wf


















September 14th, 2007 at 02:35
Ziemlich poetisch ausgedrückt.
Am besten gefallen mir die ‘Funkenmonaden’ - die alte Idee von Plotin und Leibniz erfährt ja grad so ne Art Renaissance, da wo die moderne Physik an ihre Grenzen stößt und eine Vorstellung vom Immateriellen sucht ;-)
September 14th, 2007 at 13:07
Mir ist eher der Schimpanse, der vom Mem ‘erweckt’ wird, näher
März 5th, 2009 at 17:25
[…] des ‘monadischen Ich’ zur absorbierenden Außenwelt - eins meiner Lieblingsbilder, diese zauberhaft identitätsstiftenden Monaden… Dagmar Hintze ist noch dazu eine recht […]