Texterl zum Tage

Ist der Baum der Erkenntnis einmal vom Weihnachtsschmuck der Phrasendrescherei entblößt, weist er allzu oft ein ärmliches Geäst auf.

Guillaume Paoli




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Eure Buchempfehlungen für unter’n Baum

Habt ihr dieses Jahr das eine oder andere gute Buch gelesen, das ihr gern weiterempfehlen möchtet? Auch oder gerade wer’s mit dem Weihnachts-Konsumismus nicht so hat, sucht ja vielleicht was Geistreiches für unter’n Baum seiner Freunde und Lieben und lässt sich bei der Auswahl eventuell von interessanten Buchtipps inspirieren. Also ran an die Tastatur, ne Kurz-Rezi verfassen und dabei – wenn möglich – nicht nur ein ‚postfaktisches‘ Like antackern, sondern auch a bisserl was zum Inhalt, Form & Stil, zu Buchautor*in und zu den Gründen für euer Wohlgefallen mitteilen (was natürlich Kritik an Details nicht ausschließt).

Willkommen sind (bisher noch unveröffentlichte) Buchempfehlungen aus allen Genres, aber im Sinne dieses Blogs bevorzugt zu Philosophie, Psychologie, Kognitions-, Kultur- und Sozialwissenschaften oder auch guter Lyrik. Nicht willkommen sind Klappen- oder Gefälligkeitstexte von irgendwelchen Verlagsmitarbeitern zur Eigenproduktwerbung.

Schickt eure Kurz-Rezis bitte per e-mail an die Redaktion, ihr erhaltet umgehend Rückmeldung und (bei Bedarf) Korrekturvorschläge. Zur ‚Belohnung‘ werdet ihr bei Veröffentlichung in unser Gastautorenensemble aufgenommen, erhaltet auf Wunsch einen Link auf euer eigenes Projekt und könnt euch ne Musik-CD aus unsrem Musikverlagsantiquariat aussuchen, quasi als eure Eigenbescherung für unter’n Baum ;-)

wf

3 comments to Eure Buchempfehlungen für unter’n Baum

  • Haderer

    A paar Verrisse hätt ich anzubieten, is fürs Weihnachtsgeschäft aber vielleicht ned so geeignet ;-)
    Und was bitte verstehst du unter „guter Lyrik“?

  • Wir sind die Basis einer Pyramide!
    Wir sorgen als Produzenten, Konsumenten, als Kunden und Patienten, als Klienten und als potentielle Delinquenten, für den sich beschleunigenden Strom der Waren, Finanzen und Daten, im Stoffwechsel eines ‚pyramidalen‘ Organismus. Nachdem wir das Ertragsnutzenkalkül eines besinnungslosen Fortschritts im Wachstum verinnerlicht haben, empfinden wir den Raub der Selbstbestimmung und Identität nicht mehr als Verlust. Auf die atomare Einheit der Existenz reduziert, reihen wir uns ein, in die weltweiten Ströme der dynamischen Massen. Dabei steht die Isolation im Nahfeld der Beziehungen, in einem krassen Gegensatz zur Identifikation mit einem globalen Bewußtsein. Über die Instrumentalisierung religiöser Bedürfnisse, werden die Menschen zur Opferung der eigenen Identität gerufen, und zum Dienst für einen allumfassenden Welt-Ethos vorbereitet
    Wer sich nicht von Verschwörungstheorien verwirren lassen will, dem hebt sich mit „Das pyramidale Prinzip 2.0“ von Franz Sternbald der Schleier, und gewährt dem Leser einen unverstellten Blick auf das Wesen des Willens zur Macht! Gleichzeitig ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben, der sich, nach Kierkegaard, auch dem fundamentalen Zweifel stellen muß, sowie die Rettung der Würde des Individuums, gegen die kollektive Vereinnahmung, und seiner Zurichtung für die Zwecke eines globalen Marktes. Hier wird der Versuch unternommen, das Bewußtsein von einem Erlösungsbedürfnis aus der ‚Selbstentzweiung’ des Willens in der Natur zu erklären, und die Selbstentfremdung des Menschen aus seiner ‚Seinsvergessenheit’. Dem überzeugten Christen verschafft die Beschäftigung mit der Analyse des Willens zur Macht von Schopenhauer, über Nietzsche bis Heidegger, ein freieres Auge. Deren Aktualität steht nicht im Widerspruch zu einer christlichen Deutung der Weltgeschichte, sondern liefert vielmehr deren Bestätigung. L.G. Sternbald

    • wf

      Schon lang kein solch satisfaktionsunfähiges Geschwurbel mehr hier gelesen. Normalerweise fliegt sowas in den Spam, aber weil’s gar so grauslig ist, lass ichs als Beispiel für Sowas-bitte-nicht mal stehen – auch zur Abschreckung von potentiellen Nachahmern.

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