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Startseite » Archive für Januar 2011

Januar 2011

In der Höhle des Musikantenstadl

Wenn Heimat da wär, wo für den Schunkelfreund des „Gfui“ is, dann könnte man den „Musikantenstadl“ und ähnliche volkstümliche Verwahranstalten als solche fensterlosen, aber lagerfeuergemütlichen Orte des reflexionsfreien Dahindämmerns ansehen. Böse Zungen behaupten, die bairische CSU habe diese Form des Wegsperrens nur erfunden, um ihr Wahlvolk vor dem gleißenden Licht der Erkenntnis zu schützen und mit dumpfbackigen Vorstellungen von „Heimat“, „Gfui“ und „Volksmusik“ einzulullen, von denen man in diesen Höhlen nur unscharfe Schatten sehen könne. Nun bin ich kein ausgewiesener Freund des öffentlich-rechtlichen deutschen Kabaretts, denn das ist mit dem Rückzug… Weiterlesen »In der Höhle des Musikantenstadl

Her mit euren Boshaftigkeiten

Die neue Blog-Rubrik „Texterl zum Tage“, in der täglich kurze Aphos als Denk-Kitzler abwechseln, soll nicht nur von den bisherigen Schnipsel-AutorInnen gefüttert werden; wer in seinen Kladden ebenfalls eigene literarisch-philosophische Boshaftigkeiten gesammelt hat, kann die ruhig mal zusenden. Sollten allerdings schon so ein Dutzend taugliche oder mehr sein, damit sie auch als kleine Einzelsammlung veröffentlicht werden können und wir je nach Tageslaune entsprechende Auswahl haben. Und wenn eure Texterl vielleicht doch nicht drankommen, is au ned schlimm, weil im Falle einer Nichtverwendung jedenfalls eure Anonymität gewahrt bleibt ;-) Sollten im… Weiterlesen »Her mit euren Boshaftigkeiten

Schlicht sind Säufer nie

Ken Bruen - jack taylor

Mit „Jack Taylor fährt zur Hölle“ setzt Ken Bruen die Reihe seiner ‚hard-boiled novels‘ fort Ken Bruens Krimireihe um den versoffen-abgewrackten Ex-Polizisten und Privatdetektiv Jack Taylor ist auf mittlerweile acht Bände angewachsen und hat in Irland und Großbritannien längst Kultstatus. Nun erschien mit „Jack Taylor fährt zur Hölle“ die dritte Folge im Züricher Atrium-Verlag, wie die ersten beiden „Jack Taylor fliegt raus“ und „Jack Taylor liegt falsch“ von Harry Rowohlt ins Deutsche übertragen. Wieder ist der Plot dieser hard-boiled novel in der irischen Kleinstadt Galway angesiedelt, in der auch der… Weiterlesen »Schlicht sind Säufer nie

Der „Echo Jazz“ für’s Tingvall Trio

 Die „Jazzpolizei“ mags kaum goutieren, wenn die jungen Eleven ihrer Kunst vom rechten Pfad abweichen und sich mit den melodiös-harmonischen Wohlfühl-Ingredienzen des Pop einem breiteren Publikum zuwenden. Das freut aber den Bundesverband Musikindustrie, dessen angeschlossene Plattenfirmen ja immer weniger physikalische Tonträger absetzen, und im Bemühen um den Käufernachwuchs hat man letztes Jahr einen „Echo Jazz“ an den Deutschen Musikpreis angehängt und mit angemessenem Medienrummel erstmals verliehen. Getroffen hats das Tingvall Trio  des in Hamburg lebenden schwedischen Pianisten Martin Tingvall  (u.a. auch Komponist für Udo Lindenberg) für das Album „Vattensaga“. Und… Weiterlesen »Der „Echo Jazz“ für’s Tingvall Trio