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	<title>Kommentare zu: Im Klaustall der Literatur: Auch ein Axolotl nährt sich von Plagiaten</title>
	<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/</link>
	<description>Notizen, Essays &#038; Reflexionen zu Kultur, Medien, Literatur und Gegenwartsphilosophie</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 22:50:49 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Literaturforum</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16957</link>
		<author>Literaturforum</author>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 22:24:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16957</guid>
		<description>Ach, es wird so viel über Hegemann und das Plagiat gesprochen... niemand redet mehr über die eigentlichen QUALITÄTEN des Romans... bzw. die Abwesenheit davon... im Ernst: ich habe vor einigen Tagen die ersten 50 Seiten gelesen. Man kann's drehen und wenden wie man will: das mag ein gewisses pädagogisches, soziologisches oder auch psychologisches Interesse wachrufen - ein Literarisches jedoch nicht! Es ist ein scheußlicher Stil, unbeherrscht, undiszipliniert und amateurhaft. Das mögen einige Kritiker zwar äußert "zeitgeisty" finden - aber es ist schon irgend zynisch Inhaltsleere, Formverfehlung und Zeitgeist in einem Atemzug zu nennen... 

Wie dem auch sei: wer noch Lust hat, über den Roman zu diskutieren, kann das ja gerne hier tun: 
http://literaturen.net/autorinnen-und-autoren-f2/was-haltet-ihr-von-helene-hegemanns-roman--t7.html

Empfehlen kann ich die Lektüre jedoch niemandem...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, es wird so viel über Hegemann und das Plagiat gesprochen&#8230; niemand redet mehr über die eigentlichen QUALITÄTEN des Romans&#8230; bzw. die Abwesenheit davon&#8230; im Ernst: ich habe vor einigen Tagen die ersten 50 Seiten gelesen. Man kann&#8217;s drehen und wenden wie man will: das mag ein gewisses pädagogisches, soziologisches oder auch psychologisches Interesse wachrufen - ein Literarisches jedoch nicht! Es ist ein scheußlicher Stil, unbeherrscht, undiszipliniert und amateurhaft. Das mögen einige Kritiker zwar äußert &#8220;zeitgeisty&#8221; finden - aber es ist schon irgend zynisch Inhaltsleere, Formverfehlung und Zeitgeist in einem Atemzug zu nennen&#8230; </p>
<p>Wie dem auch sei: wer noch Lust hat, über den Roman zu diskutieren, kann das ja gerne hier tun:<br />
<a href="http://literaturen.net/autorinnen-und-autoren-f2/was-haltet-ihr-von-helene-hegemanns-roman--t7.html" rel="nofollow"></a><a href='http://literaturen.net/autorinnen-und-autoren-f2/was-haltet-ihr-von-helene-hegemanns-roman&#8211;t7.html'>http://literaturen.net/autorinnen-und-autoren-f2/was-haltet-ihr-von-helene-hegemanns-roman&#8211;t7.html</a></p>
<p>Empfehlen kann ich die Lektüre jedoch niemandem&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: wf</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16930</link>
		<author>wf</author>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 14:00:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16930</guid>
		<description>Der Fall ist ja nun in allen Medien überreichlich ausgeweidet und das reine "Klauen" ohne Quellenangabe findet niemand gut. Dennoch zeigt die Diskussion, dass man den Begriff des "Geistigen Eigentums" heute neu verhandeln muss. Der hat nämlich erst seit gut zwei Jahrhunderten bei uns diese merkantile Konnotation bekommen, als handele es sich um verkäufliche Werkstücke. Dabei entstehen Ideen ja aus Adaptionen von früherem, sie emergieren aus deinen zusammengesammelten Hirninhalten, aus den Memen der kulturellen Evolution und wirken entsprechend karmatisch weiter, sind also wie die Erfindung des Rads oder der Raumfahrt, wie philosophische Konzepte, Religionen oder neue Medikamente allgemeines Kulturgut, das keine Exclusivität beanspruchen kann, sobald einmal ins Weltwissen eingebracht. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass da ein eigenständiges "Ich" mit 'göttlichen Eingebungen' vor sich hinwerkelt.
Als Bloggerin solltest du, Susanne, dich doch freuen, wenn jemand was von dir aufgreift - bis allerdings die Neurowissenschaften und die 'Philosophie des Geistes' irgendwann vielleicht mal mehr Klarheit zum Thema Kreativität gewinnen, darfst du natürlich auf deine schöpferische Anerkennung durch Namensnennung und kleine Aufwandsentschädigung bestehen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fall ist ja nun in allen Medien überreichlich ausgeweidet und das reine &#8220;Klauen&#8221; ohne Quellenangabe findet niemand gut. Dennoch zeigt die Diskussion, dass man den Begriff des &#8220;Geistigen Eigentums&#8221; heute neu verhandeln muss. Der hat nämlich erst seit gut zwei Jahrhunderten bei uns diese merkantile Konnotation bekommen, als handele es sich um verkäufliche Werkstücke. Dabei entstehen Ideen ja aus Adaptionen von früherem, sie emergieren aus deinen zusammengesammelten Hirninhalten, aus den Memen der kulturellen Evolution und wirken entsprechend karmatisch weiter, sind also wie die Erfindung des Rads oder der Raumfahrt, wie philosophische Konzepte, Religionen oder neue Medikamente allgemeines Kulturgut, das keine Exclusivität beanspruchen kann, sobald einmal ins Weltwissen eingebracht. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass da ein eigenständiges &#8220;Ich&#8221; mit &#8216;göttlichen Eingebungen&#8217; vor sich hinwerkelt.<br />
Als Bloggerin solltest du, Susanne, dich doch freuen, wenn jemand was von dir aufgreift - bis allerdings die Neurowissenschaften und die &#8216;Philosophie des Geistes&#8217; irgendwann vielleicht mal mehr Klarheit zum Thema Kreativität gewinnen, darfst du natürlich auf deine schöpferische Anerkennung durch Namensnennung und kleine Aufwandsentschädigung bestehen ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne Haun</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16929</link>
		<author>Susanne Haun</author>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:34:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16929</guid>
		<description>Ich habe viel über den "Fall Hegemann" nachgedacht. Nach den ersten Berichten wollte ich das Buch unbedingt lesen. Als ich erfuhr, dass vieles einfach abgeschrieben wurde, hatte ich keine Lust mehr dazu.

Ich bin selber Bloggerin. Jeder Blogger weiß, wieviel Arbeit ein Blog macht, wieviel von uns selber in das Blog einfließt. Ich finde es nicht richtig, wenn die Blogtexte geklaut werden. 

Ich frage mich, ob die erst 17jährige sich darüber überhaupt Gedanken gemacht hat. Ich denke nicht.

Gruß Susanne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe viel über den &#8220;Fall Hegemann&#8221; nachgedacht. Nach den ersten Berichten wollte ich das Buch unbedingt lesen. Als ich erfuhr, dass vieles einfach abgeschrieben wurde, hatte ich keine Lust mehr dazu.</p>
<p>Ich bin selber Bloggerin. Jeder Blogger weiß, wieviel Arbeit ein Blog macht, wieviel von uns selber in das Blog einfließt. Ich finde es nicht richtig, wenn die Blogtexte geklaut werden. </p>
<p>Ich frage mich, ob die erst 17jährige sich darüber überhaupt Gedanken gemacht hat. Ich denke nicht.</p>
<p>Gruß Susanne</p>
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	<item>
		<title>Von: wf</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16531</link>
		<author>wf</author>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 19:40:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16531</guid>
		<description>Scheint ja eher ein Kuschelabend gewesen zu sein bei Schmidt, wenn man der "SZ" glauben mag: 
http://www.sueddeutsche.de/medien/742/502971/text/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Scheint ja eher ein Kuschelabend gewesen zu sein bei Schmidt, wenn man der &#8220;SZ&#8221; glauben mag:<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/742/502971/text/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.sueddeutsche.de/medien/742/502971/text/'>http://www.sueddeutsche.de/medien/742/502971/text/</a></p>
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		<title>Von: Szusza</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16527</link>
		<author>Szusza</author>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 23:09:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16527</guid>
		<description>Leibhaftig wurde die Hegemann heut abend auch bei Harald Schmidt. Aber gar nicht so vorgeführt vom Altmeister als unbedarfte Nachwuchs-Schmuddeltippse im Klaustall-Saustall-Laufstall des LitBizz (wie man es vielleicht erwartet hätte), dazu war die Kleine einfach zu eloquent und bis zum Schluss war unklar, wer da wen an der Nase rumführte. Hätte jedem Ironiker bestimmt gefallen, könnt es euch ja in irgendeiner Wiederholung oder der Mediathek reinziehen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leibhaftig wurde die Hegemann heut abend auch bei Harald Schmidt. Aber gar nicht so vorgeführt vom Altmeister als unbedarfte Nachwuchs-Schmuddeltippse im Klaustall-Saustall-Laufstall des LitBizz (wie man es vielleicht erwartet hätte), dazu war die Kleine einfach zu eloquent und bis zum Schluss war unklar, wer da wen an der Nase rumführte. Hätte jedem Ironiker bestimmt gefallen, könnt es euch ja in irgendeiner Wiederholung oder der Mediathek reinziehen</p>
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		<title>Von: Immanuel</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16505</link>
		<author>Immanuel</author>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 19:49:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16505</guid>
		<description>Zu behaupten es gäbe Zusammenhänge die nicht sprachlich einfacher dagestellt werden als getan, weil sie so tiefengängig werden, spricht nicht für die Korrektheit dieser Aussage, sondern einfach nur gegen die Intelligenz des Aussagenden. Und ich weiß nichteinmal wen ich gerade ungefähr zitiere.

Aber dennoch wüsste ich dann gerne die genaue Stellungnahme. Wenn dies hier nicht verteidigt wird... dann wird was getan? Mir scheint es doch so, eine klare Seite in diesem Fall im Text ausmachen zu können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu behaupten es gäbe Zusammenhänge die nicht sprachlich einfacher dagestellt werden als getan, weil sie so tiefengängig werden, spricht nicht für die Korrektheit dieser Aussage, sondern einfach nur gegen die Intelligenz des Aussagenden. Und ich weiß nichteinmal wen ich gerade ungefähr zitiere.</p>
<p>Aber dennoch wüsste ich dann gerne die genaue Stellungnahme. Wenn dies hier nicht verteidigt wird&#8230; dann wird was getan? Mir scheint es doch so, eine klare Seite in diesem Fall im Text ausmachen zu können.</p>
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	<item>
		<title>Von: wf</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16504</link>
		<author>wf</author>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 19:20:28 +0000</pubDate>
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		<description>Unterschiedliche Schlüsse zulassen, nicht-neutrale Schreibe und schleierhafte metaphorische Beziehungen sind halt nun mal die Merkmale der changierenden Opazität ironischer Sprachspiele, die sich deshalb auch nicht so einfach dekonstruieren lassen, geschweige denn jedem zugänglich sind ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unterschiedliche Schlüsse zulassen, nicht-neutrale Schreibe und schleierhafte metaphorische Beziehungen sind halt nun mal die Merkmale der changierenden Opazität ironischer Sprachspiele, die sich deshalb auch nicht so einfach dekonstruieren lassen, geschweige denn jedem zugänglich sind ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Immanuel</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16502</link>
		<author>Immanuel</author>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 18:02:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16502</guid>
		<description>Da stehen die copy&#38;paste-generation gegen das althergebrachte Pfründedenken, die intertextuellen Spiele  gegen Elfenbeinturmmentalität, ein geändertes Produktions- und Konsumverhalten mit vermeintlich mangelndem Unrechtsbewusstsein gegen Alleinverwertungsansprüche. Allerdings steht Hegemann ja nicht allein mit ihrer Meinung, dass alles neu Geschaffenene auf bereits Bestehendem gründet und dieses Neue wiederum das Folgende ermöglicht -

Ersteinmal verbergen natürlich Anglizismen hier schön, was auf Deutsch sehr viel realistischer ist, als es auf englisch so schön ausschmückt. Denn zum Kopieren und Einfügen gehören doch weniger Kunst, als ein einfacher Grundverstand. Hier liegt auch kein Prinzip hinter, dass ist einfach Dummschwätzerei. 

Aber wenn ich das in dem Artikel richtig lese, wird hier Hegemanns Sicht sehr viel verständnisvoller dagelegt als die andere Seite. Denn intertextuelle Spiele liest sich schön und "vermeintliches" Unrechtsbewusstsein verschönigt die Tatsachen, während Elfenbeinmentalität und Alleinverwertungsansprüche sich direkt nach "die da oben" anhört und dem Leser einen negativen Eindruck verschafft. Dann wird schön auf Thomas Mann verwiesen, denn was irgendeine Berühmter mal gemacht hat, muss ja auch gut sein. 

Dann wird noch schön der Buddhismus missbraucht, denn wo der Leser sich nicht auszukennen vermag, glaubt er das gelesene. Das Buddhistische Prinzip lehrt uns aber nicht das Copy&#38;Paste verhalten, sondern mehr ein Copy&#38;upgrading verhalten. Nehme das bestehende, finde den richtigen Kern und schaffe daraus etwas besseres. Überprüfe jedes Wort, jeden Satz, jeden Gedanken. SO heißt es im Buddhismus; und wenn ich einfach abschreibe ist es damit nicht getan. Der Buddhismus unterstützt hier die Inspiration und nicht das kopieren. Das finde ich ist in diesem Text vielleicht nicht falsch, aber schleierhaft dagestellt und lässt Lesern andere Schlüsse zu als sollte. Eine neutralere Schreibe vielleicht beim nächsten mal, ohne jemanden angreifen zu wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da stehen die copy&amp;paste-generation gegen das althergebrachte Pfründedenken, die intertextuellen Spiele  gegen Elfenbeinturmmentalität, ein geändertes Produktions- und Konsumverhalten mit vermeintlich mangelndem Unrechtsbewusstsein gegen Alleinverwertungsansprüche. Allerdings steht Hegemann ja nicht allein mit ihrer Meinung, dass alles neu Geschaffenene auf bereits Bestehendem gründet und dieses Neue wiederum das Folgende ermöglicht -</p>
<p>Ersteinmal verbergen natürlich Anglizismen hier schön, was auf Deutsch sehr viel realistischer ist, als es auf englisch so schön ausschmückt. Denn zum Kopieren und Einfügen gehören doch weniger Kunst, als ein einfacher Grundverstand. Hier liegt auch kein Prinzip hinter, dass ist einfach Dummschwätzerei. </p>
<p>Aber wenn ich das in dem Artikel richtig lese, wird hier Hegemanns Sicht sehr viel verständnisvoller dagelegt als die andere Seite. Denn intertextuelle Spiele liest sich schön und &#8220;vermeintliches&#8221; Unrechtsbewusstsein verschönigt die Tatsachen, während Elfenbeinmentalität und Alleinverwertungsansprüche sich direkt nach &#8220;die da oben&#8221; anhört und dem Leser einen negativen Eindruck verschafft. Dann wird schön auf Thomas Mann verwiesen, denn was irgendeine Berühmter mal gemacht hat, muss ja auch gut sein. </p>
<p>Dann wird noch schön der Buddhismus missbraucht, denn wo der Leser sich nicht auszukennen vermag, glaubt er das gelesene. Das Buddhistische Prinzip lehrt uns aber nicht das Copy&amp;Paste verhalten, sondern mehr ein Copy&amp;upgrading verhalten. Nehme das bestehende, finde den richtigen Kern und schaffe daraus etwas besseres. Überprüfe jedes Wort, jeden Satz, jeden Gedanken. SO heißt es im Buddhismus; und wenn ich einfach abschreibe ist es damit nicht getan. Der Buddhismus unterstützt hier die Inspiration und nicht das kopieren. Das finde ich ist in diesem Text vielleicht nicht falsch, aber schleierhaft dagestellt und lässt Lesern andere Schlüsse zu als sollte. Eine neutralere Schreibe vielleicht beim nächsten mal, ohne jemanden angreifen zu wollen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: wf</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16500</link>
		<author>wf</author>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:50:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16500</guid>
		<description>Hier geht's ja nicht um eine Verteidigung von Hegemanns Abschreiberei, sondern um die Selbstentblödung eines sensationsgeilen Genie-Kults, der allerdings grundsätzliche Fragen zu den heutigen Entstehungsbedingungen von Werken und somit also auch nach 'Geistigem Eigentum' und dessen Verwertung impliziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht&#8217;s ja nicht um eine Verteidigung von Hegemanns Abschreiberei, sondern um die Selbstentblödung eines sensationsgeilen Genie-Kults, der allerdings grundsätzliche Fragen zu den heutigen Entstehungsbedingungen von Werken und somit also auch nach &#8216;Geistigem Eigentum&#8217; und dessen Verwertung impliziert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Immanuel</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16496</link>
		<author>Immanuel</author>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:17:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/02/08/im-klaustall-der-literatur-auch-ein-axolotl-nahrt-sich-von-plagiaten/#comment-16496</guid>
		<description>Ich kann es kaum glauben. Denn hier wird nicht verstanden was Sache ist. Natürlich sind die großen Themen immer wieder da und wir verarbeiten erfahrungen und lassen uns inspirieren. Aber es ist doch ein Unterschied ob ich ein Thema wieder aufgreife oder aber fast wortwörtlich abschreibe. Es liegt nicht am Urheberrecht, hier wird nur zu schützen versucht, was vorher hochgelobt wurde. Was sie machte war falsch und wie man richtig zitiert lernt man in der Schule. Schließlich hat sie nicht nur Thema und umgebung genutzt, sondern einzelne Handlungsstrukturen in Absätzen kopiert. Wer da den Unterschied nicht sieht, dem denke ich, ist nicht zu helfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann es kaum glauben. Denn hier wird nicht verstanden was Sache ist. Natürlich sind die großen Themen immer wieder da und wir verarbeiten erfahrungen und lassen uns inspirieren. Aber es ist doch ein Unterschied ob ich ein Thema wieder aufgreife oder aber fast wortwörtlich abschreibe. Es liegt nicht am Urheberrecht, hier wird nur zu schützen versucht, was vorher hochgelobt wurde. Was sie machte war falsch und wie man richtig zitiert lernt man in der Schule. Schließlich hat sie nicht nur Thema und umgebung genutzt, sondern einzelne Handlungsstrukturen in Absätzen kopiert. Wer da den Unterschied nicht sieht, dem denke ich, ist nicht zu helfen.</p>
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