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	<title>Kommentare zu: Der Moonwalker tanzt nicht mehr</title>
	<link>http://oxnzeam.de/2009/06/26/der-moonwalker-tanzt-nicht-mehr/</link>
	<description>Notizen, Essays &#038; Reflexionen zu Kultur, Medien, Literatur und Gegenwartsphilosophie</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 21:29:26 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: wf</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2009/06/26/der-moonwalker-tanzt-nicht-mehr/#comment-12499</link>
		<author>wf</author>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 11:55:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2009/06/26/der-moonwalker-tanzt-nicht-mehr/#comment-12499</guid>
		<description>Wenn mich mein Eindruck nicht täuscht, geht in der 'lebensweltlichen' Kulturadaption seit ein paar Jahren der Trend Richtung Regionalisierung. So ging früher der gemeine Münchner kaum zu Liveacts Münchner Bands, der Star musste schon den internationalen Ansprüchen der Isar-Griller genügen (weil der Prophet im eigenen Lande...), während nun, übrigens mehr noch im 'provinziellen' Umland, der Typ von Nebenan gefragt ist. Vielleicht ist dieses 'Homing' eine dialektische Gegenreaktion auf den unübersichtlichen und ent-individualisierenden 'Clash of Cultures' im Web. 
Ähnliches beobachte ich auch bei Ausstellungen, Lesungen (Thema Regionalkrimis!) u.A., wobei das Publikum sein Geschmacksurteil nicht mehr so sehr an der massenmedialen Vorgabe ausrichtet, sondern nach dem selbstbewussten Motto agiert: "The Star is made by us!"</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn mich mein Eindruck nicht täuscht, geht in der &#8216;lebensweltlichen&#8217; Kulturadaption seit ein paar Jahren der Trend Richtung Regionalisierung. So ging früher der gemeine Münchner kaum zu Liveacts Münchner Bands, der Star musste schon den internationalen Ansprüchen der Isar-Griller genügen (weil der Prophet im eigenen Lande&#8230;), während nun, übrigens mehr noch im &#8216;provinziellen&#8217; Umland, der Typ von Nebenan gefragt ist. Vielleicht ist dieses &#8216;Homing&#8217; eine dialektische Gegenreaktion auf den unübersichtlichen und ent-individualisierenden &#8216;Clash of Cultures&#8217; im Web.<br />
Ähnliches beobachte ich auch bei Ausstellungen, Lesungen (Thema Regionalkrimis!) u.A., wobei das Publikum sein Geschmacksurteil nicht mehr so sehr an der massenmedialen Vorgabe ausrichtet, sondern nach dem selbstbewussten Motto agiert: &#8220;The Star is made by us!&#8221;</p>
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		<title>Von: Madmax0815</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2009/06/26/der-moonwalker-tanzt-nicht-mehr/#comment-12498</link>
		<author>Madmax0815</author>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 11:20:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2009/06/26/der-moonwalker-tanzt-nicht-mehr/#comment-12498</guid>
		<description>Man kann ja heute schon die Fragmentierung in einzelne Kultur- und Medienszenen gut mitverfolgen. Kurzlebiger Star-Rummel entsteht im Web fast nur in Verbindung mit einem Skandal oder eben durch die Mini-Hypes auf MySpace, YouTube etc., die kleinen Wellen ebben gleich wieder ab, wenn sie nicht von traditionellen Medien zu Zeitgeist-Memen aufgepäppelt werden (z.B. Amy Whinehouse). Kulturkonservative befürchten ja den Verlust "künstlerischer Werte" in dieser postmodernen Beliebigkeit, aber wenn man sich den bisherigen Massenkulturmüll incl. Stargehabe so anschaut, kann ich das eigentlich nur als positive Entwicklung sehen. Künstlerische Qualität war immer nur was für Nischen, und die sind nun dank des Internet nicht nur für ein paar Insider zugänglich. 
Aber kleine 'Szene-Stars' wirds wohl auch in Zukunft geben, allein damit die kleinen Mädels ihre Projektionsflächen an die Zimmerwand kleben können ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann ja heute schon die Fragmentierung in einzelne Kultur- und Medienszenen gut mitverfolgen. Kurzlebiger Star-Rummel entsteht im Web fast nur in Verbindung mit einem Skandal oder eben durch die Mini-Hypes auf MySpace, YouTube etc., die kleinen Wellen ebben gleich wieder ab, wenn sie nicht von traditionellen Medien zu Zeitgeist-Memen aufgepäppelt werden (z.B. Amy Whinehouse). Kulturkonservative befürchten ja den Verlust &#8220;künstlerischer Werte&#8221; in dieser postmodernen Beliebigkeit, aber wenn man sich den bisherigen Massenkulturmüll incl. Stargehabe so anschaut, kann ich das eigentlich nur als positive Entwicklung sehen. Künstlerische Qualität war immer nur was für Nischen, und die sind nun dank des Internet nicht nur für ein paar Insider zugänglich.<br />
Aber kleine &#8216;Szene-Stars&#8217; wirds wohl auch in Zukunft geben, allein damit die kleinen Mädels ihre Projektionsflächen an die Zimmerwand kleben können ;-)</p>
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		<title>Von: Gedankenpflug</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2009/06/26/der-moonwalker-tanzt-nicht-mehr/#comment-12497</link>
		<author>Gedankenpflug</author>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:49:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2009/06/26/der-moonwalker-tanzt-nicht-mehr/#comment-12497</guid>
		<description>Es wird interessant sein zu beobachten, wie das Internet als neues Medium in den nächsten Jahren die weltweite Herausbildung von Superstars verändern wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird interessant sein zu beobachten, wie das Internet als neues Medium in den nächsten Jahren die weltweite Herausbildung von Superstars verändern wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Szasza</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2009/06/26/der-moonwalker-tanzt-nicht-mehr/#comment-12349</link>
		<author>Szasza</author>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 21:35:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2009/06/26/der-moonwalker-tanzt-nicht-mehr/#comment-12349</guid>
		<description>Der Moonwalk wurde übrigens nicht, wie in vielen Artikeln zu lesen war, von Wacko Jacko erfunden, sondern schon im 18. Jahrhundert von dem franzsösischen Pantomimen Jean-Gaspard Deburau und floß später als Modegag in den Mambo-Dance ein.
Filmisch erstmals in "Kinder des Olymp" (1945) zu sehen, als ihn Jean-Louis Barrault vorführte. Michael Jackson hatte ihn dann 1983 eigentlich als Performance-Gag zum 25. Geburtstag der Plattenfirma Motown in seinen Song Billie Jean eingebaut und weils die Partygäste witzig fanden, blieb er später dabei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Moonwalk wurde übrigens nicht, wie in vielen Artikeln zu lesen war, von Wacko Jacko erfunden, sondern schon im 18. Jahrhundert von dem franzsösischen Pantomimen Jean-Gaspard Deburau und floß später als Modegag in den Mambo-Dance ein.<br />
Filmisch erstmals in &#8220;Kinder des Olymp&#8221; (1945) zu sehen, als ihn Jean-Louis Barrault vorführte. Michael Jackson hatte ihn dann 1983 eigentlich als Performance-Gag zum 25. Geburtstag der Plattenfirma Motown in seinen Song Billie Jean eingebaut und weils die Partygäste witzig fanden, blieb er später dabei.</p>
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