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	<title>Kommentare zu: Von der Humorlosigkeit der Frauen</title>
	<link>http://oxnzeam.de/2009/01/10/von-der-humorlosigkeit-der-frauen/</link>
	<description>Notizen, Essays &#038; Reflexionen zu Kultur, Medien und Gegenwartsphilosophie</description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 03:40:15 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Werner</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2009/01/10/von-der-humorlosigkeit-der-frauen/#comment-9547</link>
		<author>Werner</author>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 01:03:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2009/01/10/von-der-humorlosigkeit-der-frauen/#comment-9547</guid>
		<description>Als kleine Ergänzung für Alle, die diesen Blogartikel ernster als beabsichtigt (und nötig) aufgefasst haben, sei auf das neue Buch der kanadischen Entwicklungspsychologin Susan Pinker hingewiesen, in dem sie dem Gleichstellungs-Kampf von Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer die biologistisch begründete "weibliche Asymetrie" entgegenstellt.

"Wir sind nicht gleich, sind es nie gewesen!", sagt Pinker, "In meinem Buch untersuche ich genau die Ironie, dass 50 Jahre, nachdem der Feminismus die Möglichkeiten für Frauen komplett verändert hat und ihnen unglaubliche Bildungserfolge gegeben hat, es dazu kommt, dass Frauen andere Jobs wählen und auch unterschiedliche Gehälter haben als Männer. Wir dürfen den Körper und damit die Natur des Menschen nicht marginalisieren". 
Ihre Kritiker werfen ihr vor, dass sie damit jeden politischen Veränderungswillen durch die Frauen erstickt. “Ich glaube, die Vorstellung, dass die Biologie als Vorwand genommen wird, die Wahlmöglichkeiten von Frauen einzuschränken, ist ein großes Missverständnis des Buches und auch meiner Ideen", so Pinker. "Ich glaube fest an die Chancengleichheit. Wenn wir uns ansehen, was Frauen idealtypischerweise wollen, so wollen 60 bis 80 Prozent der europäischen und amerikanischen Frauen ihre Arbeit mit der Familie kombinieren." 
Es gäbe viele Untersuchungen, die zeigen, dass Frauen weder Geld noch Macht oder Karriere oben auf ihrer Liste führen. Sie wollen Flexibilität und Autonomie am Arbeitsplatz, wollen mit Menschen zusammenarbeiten, die sie respektieren. Und dennoch wird Erfolg seit den 1970er Jahren darauf reduziert, wieviel jemand verdienen.	
Pinkers Buch gibt den Anstoß, über die Geschlechterfrage neu nachzudenken. Aber ihre Analysen bleiben systemimmanent, stellt die bestehenden Strukturen nicht in Frage. Was wir brauchen, ist eine Veränderung unserer Gesellschaft, in der weibliche Werte den gleichen Stellenwert erlangen wie die männlichen. 

(unterer Textauszug von &lt;a href="http://www.3sat.de/kulturzeit/lesezeit/130113/index.html"&gt;3sat/ Kulturzeit&lt;/a&gt; vom 16.1.09)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als kleine Ergänzung für Alle, die diesen Blogartikel ernster als beabsichtigt (und nötig) aufgefasst haben, sei auf das neue Buch der kanadischen Entwicklungspsychologin Susan Pinker hingewiesen, in dem sie dem Gleichstellungs-Kampf von Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer die biologistisch begründete &#8220;weibliche Asymetrie&#8221; entgegenstellt.</p>
<p>&#8220;Wir sind nicht gleich, sind es nie gewesen!&#8221;, sagt Pinker, &#8220;In meinem Buch untersuche ich genau die Ironie, dass 50 Jahre, nachdem der Feminismus die Möglichkeiten für Frauen komplett verändert hat und ihnen unglaubliche Bildungserfolge gegeben hat, es dazu kommt, dass Frauen andere Jobs wählen und auch unterschiedliche Gehälter haben als Männer. Wir dürfen den Körper und damit die Natur des Menschen nicht marginalisieren&#8221;.<br />
Ihre Kritiker werfen ihr vor, dass sie damit jeden politischen Veränderungswillen durch die Frauen erstickt. “Ich glaube, die Vorstellung, dass die Biologie als Vorwand genommen wird, die Wahlmöglichkeiten von Frauen einzuschränken, ist ein großes Missverständnis des Buches und auch meiner Ideen&#8221;, so Pinker. &#8220;Ich glaube fest an die Chancengleichheit. Wenn wir uns ansehen, was Frauen idealtypischerweise wollen, so wollen 60 bis 80 Prozent der europäischen und amerikanischen Frauen ihre Arbeit mit der Familie kombinieren.&#8221;<br />
Es gäbe viele Untersuchungen, die zeigen, dass Frauen weder Geld noch Macht oder Karriere oben auf ihrer Liste führen. Sie wollen Flexibilität und Autonomie am Arbeitsplatz, wollen mit Menschen zusammenarbeiten, die sie respektieren. Und dennoch wird Erfolg seit den 1970er Jahren darauf reduziert, wieviel jemand verdienen.<br />
Pinkers Buch gibt den Anstoß, über die Geschlechterfrage neu nachzudenken. Aber ihre Analysen bleiben systemimmanent, stellt die bestehenden Strukturen nicht in Frage. Was wir brauchen, ist eine Veränderung unserer Gesellschaft, in der weibliche Werte den gleichen Stellenwert erlangen wie die männlichen. </p>
<p>(unterer Textauszug von <a href="http://www.3sat.de/kulturzeit/lesezeit/130113/index.html">3sat/ Kulturzeit</a> vom 16.1.09)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mandy</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2009/01/10/von-der-humorlosigkeit-der-frauen/#comment-9546</link>
		<author>Mandy</author>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 21:33:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2009/01/10/von-der-humorlosigkeit-der-frauen/#comment-9546</guid>
		<description>Ich denke nicht, dass Humor vom Geschlecht abhängig ist. Wer sowas behauptet, der hat eine schlechte Menschenkenntnis. Schließlich ist jeder Mensch verschieden und lässt sich nicht klassifizieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke nicht, dass Humor vom Geschlecht abhängig ist. Wer sowas behauptet, der hat eine schlechte Menschenkenntnis. Schließlich ist jeder Mensch verschieden und lässt sich nicht klassifizieren.</p>
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		<title>Von: Werner</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2009/01/10/von-der-humorlosigkeit-der-frauen/#comment-9545</link>
		<author>Werner</author>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 08:41:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2009/01/10/von-der-humorlosigkeit-der-frauen/#comment-9545</guid>
		<description>@ Markus:
Klug erkannt, und zumindest bei den bairischen Weibsbildern ist es so, dass zur Bodenständigkeit noch eine lebensbejahende Schläue kommt.
Das hat übrigens Nietzsche, der ja kein Frauenverächter, sondern nur ein eingeschüchtertes Manderl war, in seinem halbirren Humor auch so gesehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus:<br />
Klug erkannt, und zumindest bei den bairischen Weibsbildern ist es so, dass zur Bodenständigkeit noch eine lebensbejahende Schläue kommt.<br />
Das hat übrigens Nietzsche, der ja kein Frauenverächter, sondern nur ein eingeschüchtertes Manderl war, in seinem halbirren Humor auch so gesehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2009/01/10/von-der-humorlosigkeit-der-frauen/#comment-9544</link>
		<author>Markus</author>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 22:07:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2009/01/10/von-der-humorlosigkeit-der-frauen/#comment-9544</guid>
		<description>Vielleicht können Philosophie und Ironie auch dadurch manchmal ein sich dialektisch ergänzendes Zwilligspaar bilden, weil die im Hintergrund stehenden Frauen die weltabgewandten Versponnenheiten ihrer philosophierenden Männer durch ihre bodenständige Lebensart überhaupt erst möglich machen. Wäre Sokrates etwa ohne Xantippe möglich gewesen? Dem humorlosen Hagestolz Kant blieb diese glückliche Zusammenfügung von Philosophie und Ironie jedenfalls verwehrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht können Philosophie und Ironie auch dadurch manchmal ein sich dialektisch ergänzendes Zwilligspaar bilden, weil die im Hintergrund stehenden Frauen die weltabgewandten Versponnenheiten ihrer philosophierenden Männer durch ihre bodenständige Lebensart überhaupt erst möglich machen. Wäre Sokrates etwa ohne Xantippe möglich gewesen? Dem humorlosen Hagestolz Kant blieb diese glückliche Zusammenfügung von Philosophie und Ironie jedenfalls verwehrt.</p>
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