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	<title>Kommentare zu: Fähnleinträger der Gegenaufklärung</title>
	<link>http://oxnzeam.de/2008/10/01/fahnleintrager-der-gegenaufklarung/</link>
	<description>Notizen, Essays &#038; Reflexionen zu Kultur, Medien, Literatur und Gegenwartsphilosophie</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 17:20:46 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2008/10/01/fahnleintrager-der-gegenaufklarung/#comment-9392</link>
		<author>Markus</author>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 10:09:03 +0000</pubDate>
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		<description>Was ist "die Vernunft" und was ist vernünftig zu nennen? Allzu menschlich scheint mir jedenfalls zu sein, daß "der Glaube" - in religiöser oder auch "vernünftiger" Form - dem je rational Einholbaren und empirisch Beweisbaren immer irgendwie vorauseilt - und dabei auch Gefahr läuft, sich zu verirren. Aber ohne diese "glaubensbedingte Vorhut" wäre die menschliche Ratio ziemlich ideenlos und könnte dogmatisch veröden. Freilich gilt auch umgekehrt, daß der Glaube in seiner je eigenen Ausformung sich nicht loslösen darf von der vernunftgeleiteten Einhegung, wenn er nicht irrational und bisweilen auch fanatisch werden will. Wenn Kant von den "regulativen Ideen" spricht, mag damit etwas Derartiges angedeutet sein, ohne allerdings den Rahmen des Aufklärungsdenkens des 18. Jahrhunderts zu überschreiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist &#8220;die Vernunft&#8221; und was ist vernünftig zu nennen? Allzu menschlich scheint mir jedenfalls zu sein, daß &#8220;der Glaube&#8221; - in religiöser oder auch &#8220;vernünftiger&#8221; Form - dem je rational Einholbaren und empirisch Beweisbaren immer irgendwie vorauseilt - und dabei auch Gefahr läuft, sich zu verirren. Aber ohne diese &#8220;glaubensbedingte Vorhut&#8221; wäre die menschliche Ratio ziemlich ideenlos und könnte dogmatisch veröden. Freilich gilt auch umgekehrt, daß der Glaube in seiner je eigenen Ausformung sich nicht loslösen darf von der vernunftgeleiteten Einhegung, wenn er nicht irrational und bisweilen auch fanatisch werden will. Wenn Kant von den &#8220;regulativen Ideen&#8221; spricht, mag damit etwas Derartiges angedeutet sein, ohne allerdings den Rahmen des Aufklärungsdenkens des 18. Jahrhunderts zu überschreiten.</p>
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