Texterl zum Tage

Wer oft genug ans Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch.

Jochen Malmsheimer


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Die Drachentöterin der CSU

In Bayern gehört nicht viel Mut dazu, die ‚Christliche Leitkultur‘ gegen allfällige Attacken der feuerrot züngelnden grünen Drachen zu verteidigen – gut verschanzt in den schwarzen Trutzburgen der Gegenaufklärung und des Katholizismus lässt sichs gut mit dumm-dumm-Geschwafel von den Kanzeln geifern und angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen im Trüben nach Stimmen bei den Unterkomplexen fischen.

dodoDafür hat nun die CSU-Generalsekräterin von Hubers Gnaden, Christine Haderthauer, den allmonatlich von den Mitgliedern der deutschen „Brights“ demokratisch vergebenen  „Dodo des Monats“ August erhalten. Der wird ausschließlich an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen, die sich mit restriktiven und geistig flügellahmen, also dem Aussterben nahen Verhaltensweisen gegen die Entwicklung einer offenen, kritischen Gesellschaft und eines reflektierten evolutionären Humanismus aufmandeln bzw. aufweiberln.

Hintergrund zur Preisvergabe und die ‚Laudatio‘ gibts hier im Bright-Blog.

wf

2 comments to Die Drachentöterin der CSU

  • Nachtrag:
    In der heutigen SZ/ Bayernteil (vom 2.9.) fordert Haderthauer eine stärkere Kontrolle der Empfänger von Sozialleistungen. Dazu kommentiert der SZ-Leser Dieter Wondrazil:
    „Mit welchen Recht erhält Fr. Haderthauer, der neue verbale Wadlbeisser, eigentlich „Sozialleistungen“ (Oder will jemand das Geld, welches sie erhält, als Gehalt bezeichnen?)? Verglichen mit ihr ist jeder „Hartz-Betrüger“ doch ein geringes Übel, denn im Gegensatz zu ihr haben die meisten zuvor kräftig eingezahlt und etwas geleistet. Und darüber hinaus verbreiten Sie keine dumpfen Parolen, die an Volksverhetzung grenzen.“

  • Markus

    Nein, man soll sich über das äußere Erscheinungsbild von Menschen nicht lustig machen. Aber wenn man den kleinen Huber und die große Haderthauer so betrachtet, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß auch der Zustand der bayerischen „Staatspartei“ CSU einigen Anlaß zum Hadern gibt.

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