Texterl zum Tage

Ist der Baum der Erkenntnis einmal vom Weihnachtsschmuck der Phrasendrescherei entblößt, weist er allzu oft ein ärmliches Geäst auf.

Guillaume Paoli




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Machen Google & Co uns doch blöde?

Kaum ein Thema scheint für die Berufsironiker der Feuilletons so schiergar endlos auswälzbar wie die vermeintliche ‚Verblödung durch das Internet‘.  Heute versuchte sich Alex Rühle in der Süddeutschen Zeitung an einer weiteren Variation, glossistisch vorgedopt von  Nicolas Carrs kürzlich erschienenen  Aufsatz im Atlantic Monthly über chronisch wachsendes Aufmerksamkeitsdefizit bei Dauer-Webusern, deren Gehirne scheinbar zu nervösen Flipperautomaten degenerieren.
Wenn Sie die Süddeutsche nicht im Hause haben und jetzt wissen wollen, ob sich der Klick darauf hinsichtlich des Spaßfaktors rentiert, erlaube ich mir allerdings nur ein zweideutiges Blinzeln…

wf.

3 comments to Machen Google & Co uns doch blöde?

  • Markus

    Selbstverständlich macht das Internet die Menschen nicht klüger; sie wissen nur immer mehr von immer weniger, und im Ergebnis bleiben bestenfalls „philosophische Schnipsel“ übrig. ;-)

  • Oh, das ist aber ganz schön gemein, die „Philosophischen Schnipsel“ lediglich als Quintessenz einer versuchten quantativen Reduktion der Internet-Informationsüberflutung zu betrachten ;-(

  • Markus

    Manche Konstellationen lassen eben keine „Helden“ entstehen. Dazu gehört wohl auch die Informationsüberflutung durch das Internet.

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